Bed-Exit-System

Integriertes Bed-Exit-Warnsystem
mit Bettfluchterkennung für Pflege und Klinik

Freiheitsentziehende Maßnahmen zu vermeiden birgt gleicher­maßen ein gesteigertes Verletzungsrisiko für sturzgefährdete Patienten. Malsch setzt an diesem Punkt an und bietet mit innovativen Lösungen, wie dem Klinik-Niedrigbett Impulse 400 LR100 eine wirkungsvolle Sturzprophylaxe.

Eine ergänzende, bewährte Maßnahme zur Erhaltung der Freiheit der Patienten stellt das integrierte Bed-Exit Warnsystem dar. Dieses informiert das Pflegepersonal über die bestehende Schwesternrufanlage oder einen seperaten Signalgeber, sobald der Patient das Bett verlässt. In die Liegefläche integrierte Sensoren registrieren sofort, wenn der Patient aus dem Bett steigt oder gar fällt und lösen automatisch nach dem voreingestellten Zeitintervall den Schwesternruf aus. Noch bevor der Patient einen Fuß auf den Boden setzt, aktiviert sich zudem automatisch die sensorgesteuerte Unterbettbeleuchtung und ermöglicht eine bessere nächtliche Orientierung.

Ein spezieller Pflegemodus verhindert, dass der Alarm im Pflegeprozesses ausgelöst wird – etwa wenn die Pflegekraft dem Patienten kurzzeitig zum Waschen aus dem Bett hilft.

Die personelle Bedienung bei Pflege­maßnahmen ist intuitiv bedienbar und beschränkt sich auf die Betätigung der großen vorderen Drucktaste. Damit lässt sich auch der Pflegemodus aktivieren.

Die vielseitigen Einstell­möglichkeiten auf der Rückseite ermöglichen eine bedarfs­gerechte Anpassung der Zeit- und Alarmintervalle sowie die etwaige Zuschaltung weiterer Signalgeber oder Lichtsteuerungen.

Der seitlich positionierte Leuchtring informiert mittels optischer Anzeigen über den Status. Die Halteplatte mit Magnetarretierung ermöglicht die einfache Befestigung an der Bettfront.

FEM WIRKUNGSVOLL REDUZIEREN


Durch die Kombination des Niedrig-Klinikbettes Impulse 400 LR100 mit dem integrierten Bett-Exit-System kann in vielen Fällen auf den Einsatz freiheitsentziehender Maßnahmen verzichtet werden.

TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN


  • kompatibel zu allen gängigen Patienten­rufanlagen oder Funkgong
  • einfache Inbetrieb­nahme
  • kabellose Übertragung des Alarmsignal
  • unsichtbare Sensorik
  • keine Beeinträch­tigung im Liegekomfort
  • Alarm wird in jeder Position der Matratze ausgelöst

Key Facts

  • Drucksensor in der Liegefläche integriert
  • drahtlose Alarmauslösung beim Verlassen des Bettes
  • schnell und einfach in bestehende Ruf­anlage integrierbar
  • System lässt sich über einen optionalen Signalgeber auch unabhängig betreiben, z.B. in der heimischen Pflege oder in Einrichtungen ohne entsprechende Infrastruktur
  • Schwesternruf direkt oder verzögert einstellbar
  • zusätzliche Sicherheit durch sensor­gesteuerte Unterbett­beleuchtung beim Verlassen des Bettes

Funktionen und Einstellungen

Rückkehrzeit: einstellbar von 2 bis 60 Min.
oder ausgeschaltet

  • Das Bett darf für die voreingestellte Zeit verlassen werden, ohne dass hierdurch ein Alarm ausgelöst wird.
  • Wird das Bett während der Rückkehrzeit nicht wieder belegt, erfolgt eine Alarmauslösung. 

Lichtaktivierung: zu- / abschaltbar

  • Während Ablauf der Rückkehrzeit kann über ein Funksignal gesteuert bei Dunkelheit auch noch eine zusätzliche Beleuchtung (über eine Funksteckdose) im Raum aktiviert werden, so dass der Patient, sowie er das Bett verlässt, in der Nacht automatisch den Raum beleuchtet hat. 
  • Das Licht geht spätestens nach Ablauf der Rückkehrzeit oder bei erneuter Bettbelegung während der Rückkehrzeit leicht verzögert wieder aus.  

Pflegezeit automatisch: regelbar 2 bis 40 Min.
oder ausgeschaltet

  • Während der vom Personal aktivierten Pflegezeit erfolgt keinerlei Alarmauslöung.
  • Vor Ablauf der Pflegezeit erfolgt rechtzeitig vorher eine akustische Vorlalarm Information (abschaltbar) mit schneller werdenden Signaltönen je näher der Ablauf-Zeitpunkt kommt. Die Pflegezeit kann vom Personal vor Ablauf wieder verlängert werden (einfach einmal auf den VarioBed drücken).
  • Das Personal kann die Pflegezeit durch Druck auf den VarioBed vorzeitig beenden. Wird das vergessen, schaltet sich der VarioBed automatisch nach Ablauf der Pflegezeit wieder in den Überwachungs-Zustand.  

Pflegezeit manuell: mit Ein / Aus Funktion,
ohne Automatik

Statt regelbarer Pflegezeit mit automatischem Ablauf kann auch die Funktion „manuell“ eingestellt werden. Einmalige Betätigung der Personal-Drucktaste schaltet die Pflegezeit dann dauerhaft ein.

Dies wird optisch angezeigt. Es erfolgen keinerlei Alarmauslösungen während der Deaktivierung.

Nochmalige Betätigung des Personal-Pflegetasters schaltet die Pflegezeit wieder aus. VarioBed ist dadurch wieder aktiv betriebsbereit. 
In dieser Betriebsart gibt es keinen Automatismus! Das Pflegepersonal ist selber für die Ein- oder Ausschaltung verantwortlich. 

Automatische Tag- / Nacht Aktivierung:
ein- / ausschaltbar

Über einen Helligkeits-Sensor kann der VarioBed automatisch nach Einbruch der Dunkelheit in den Überwachungszustand gehen. Tagsüber ist er dann automatisch deaktiviert. 

Aufstehverzögerung: 5 Sekunden

Auch bei ausgeschalteter Rückkehrzeit ist trotzdem eine kurze Aufstehverzögerung aktiv, damit eine kurzzeitige Auslösung der Bettbelegung (z.B. Patient hebt sich mit beiden Händen mal kurz zur Entlastung hoch) nicht sofort zur Alarmauslöung führt. 

Akustischer Signalgeber: zu- / abschaltbar

Für Erinnerung an Zeit- und Voralarm-Abläufe.

Störungsmeldung bei Spannungsausfall (!)

Fällt die Versorgungsspannung aus (extern zugeführt über Steckernetzteil oder direkt versorgt über das Anschlußkabel des Pflegebetts), sendet der VarioBed noch eine Störungsmeldung an zugehörige Funkempfänger!